Testimonials

Wir sagen ja zum Budget 2020

Sepp Joho
Aussendienst / pensioniert
Das Budget mit 97% Steuersatz ist vernünftig begründet. Ich finde es verantwortungslos, unsere Schulden der Nachkommenschaft zu überlassen. Diese haben noch genügend Probleme zu lösen und werden nicht in einem Steuerparadies aufwachsen. Jung und Alt müssen zusammenhalten, Egoismus ist fehl am Platz.
Zoe Sutter
Buchhändlerin
Der Stadtrat und die Finanzkommission haben das Budget geprüft und halten die Erhöhung des Steuerfusses für nötig. Ich vertraue auf dieses Urteil und vertraue auch auf den demokratischen Entscheid der Gemeindeversammlung vom Dezember, der das Budget eindeutig befürwortet hat. Gerade die aktuelle Situation mit dem Coronavirus macht auch noch einmal deutlich, wie wichtig die Annahme ist. Zudem ist es auch schädlich, gar kein Budget zu haben, was momentan der Fall ist und was auch noch länger der Fall sein wird, sollte es zu einem Nein kommen. Deswegen sage ich JA zum Budget!
René Riva
Religionslehrer
Wir haben schon vor Jahren für eine Erhöhung der Steuern gestimmt. Leider waren damals nur 4 weitere Personen dafür. Die jetzige Eingabe zur Steuerverminderung ist eine Eingabe, die jeder Vernunft entgegenläuft, sofern man nicht egozentrisch gelagert ist. Oder man gehört zur Cervelatprominenz, die glaubt zu einem Exklusiven Verein zu gehören. Jedoch gewillt ist aus allem Profit zu schlagen. und gerne die Hand hinhält ,wenn es etwas Gratis zu empfangen ist. Es ist kurzgesagt eine schamlose Forderung
Susi Sigel
Damenschneiderin (selbstständig), Präsidentin des Samariterverein Bremgarten
Wir brauchen endlich wieder ein Budget, damit dringende Aufgaben erledigt werden können. Habe an der GV ja gestimmt, werde auch jetzt ja stimmen !!!
Livia Crescionini
Bsc. Optometristin
Um dem Motto «Für meine Stadt, allzeit bereit» gerecht zu werden, braucht die Feuerwehr die Unterstützung der Stadt Bremgarten. Nachhaltige Investition in Ausbildung, Förderung der motivierten Feuerwehrangehörigen und Anschaffung von Material ist ebenso wichtig wie Investitionen in Infrastruktur der Stadt Bremgarten. Die Bevölkerung der Stadt Bremgarten muss sich auf eine perfekt funktionierende Feuerwehr verlassen können. Ein JA zum Budget 2020 stärkt die Zukunft der Stadt und somit auch die der Feuerwehr.
Corinne Dobler
Einwohnerin von Bremgarten
Ich vertraue dem Stadtrat, dass er einen Weitblick für die Stadt Bremgarten hat und im Sinne der EinwohnerInnen von Bremgarten rechnet und handelt. Wer sich seiner Meinung nicht anschliesst, sollte die Auseinandersetzung frühzeitig suchen.
Heidi Ehrensperger
Supervisorin, Coach und Organisationsentwicklerin bso
Ich lerne gerne von Beispielen. Erstens: Da las man von einer Luzerner Vorortsgemeinde, die nicht mehr genug Geld hatte, um den letzten Bach gegen Hochwasser zu verbauen. Als das nächste Hochwasser kam, ertrank ein Mensch in den Fluten. – Zweitens: Das Geld reichte nicht mehr für alle Fächer in der Schule und viele Aargauer/innen versuchten – zu spät – sich für den Erhalt der musischen Fächer einzusetzen. – Drittens: Wieviel Energie wird verschleudert, wenn wir (beim Budget) Wohler Zustände imitieren? Wollen wir das? Ich sage und schreibe JA zum Budget 2020.
Fridolin Kurmann
Historiker und Schreibcoach
Ein Geizkragen riecht stets etwas säuerlich – ein Geizkragen-Gemeinwesen ebenso. Will Bremgarten eine lebendige Stadt, ein attraktiver Wohnort und ein guter Boden für Kultur bleiben, muss es sich entwickeln können. In einem eng geschnürten Korsett geht das nicht, es fehlt ihm die Luft. Und was heute dringend getan sein sollte, wird morgen nicht billiger für jene, die es dann nachholen müssen. Abgesehen von alledem: Die Corona-Krise, in der wir noch lange stecken werden, verträgt nun wirklich keine finanzielle Schwächung der öffentlichen Hand. Deshalb JA zum Budget 2020 und NEIN zum Referendum.
Bernhard Greber
Dipl. Ing. ETH (pensioniert)
Liebe Enkelin Werde schnell gross und stark, damit Du bald meine Schulden begleichen kannst. Ich will mein Geld nicht für Bau und Unterhalt eines sauberen Spielplatzes, eines Kindergarten, eines Schulhauses für Dich ausgeben. Eine sichere Stadt ist elementar für Dich, ein Aufwachsen in einer verkehrsfreien Altstadt mit funktionierender Infrastruktur kannst Du später zurückzahlen. Soll ich Dir meine Schulden überlassen? Nein sicher nicht! Ich stehe zu einem ausgeglichenen Budget ohne Schuldenberg für Dich!
Guido Haller
dipl. El. Ing. ETH (pensioniert)
Die moderate Steuererhöhung von 3% erlaubt bei Weitem noch keine Luxusausgaben. Sie ist für einigermassen gesunde Finanzen unserer Stadt unabdingbar, auch ohne Berücksichtigung der Folgen der Pandemie. Deshalb sage ich aus Überzeugung JA zum Budget 2020 und NEIN zum Referendum.
Cornel Doswald
Historiker
Die Gegner des städtischen Budgets können nicht angeben, bei welchen Aufgaben und Leistungen die Gemeinde sinnvolle Einsparungen machen könnte. Stattdessen beschränken sie sich auf Gemeinplätze, die nichts mit der besonderen Situation von Bremgarten zu tun haben. Das Budget mit der moderaten Steuerfussanpassung von 3% erlaubt es uns, unseren Finanzhaushalt längerfristig im Gleichgewicht zu halten. Die städtische Infrastruktur wird nachhaltig unterhalten, und die Leistungen der Gemeinde können sich weiterhin an den Bedürfnissen der Einwohnerinnen und Einwohner orientieren.
Erwin Wagenhofer
Experte für Rechnungslegung und Controlling
Wie ich schon anlässlich der Gemeindeversammlung im Dezember gesagt habe, leben wir auch mit der moderaten Steuererhöhung von 3 Prozent nur aufgrund der Entnahme aus der Aufwertungsreserve mit einem ausgeglichenen Budget. Aus den Budgetunterlagen geht eindeutig hervor, dass wir trotzdem die Verschuldung pro Einwohner stark erhöhen. Ich lehne daher das Referendum ab und bin für die Erhöhung des Steuerfusses um diese 3 Prozent.
Joel Rey
Elektroingenieur
Ich sage JA zum Budget 2020, und somit auch JA zu einer langfristigen gesunden Finanzpolitik mit einer moderaten Steuererhöhung von 3%. Investitionen und Werterhaltungsmassnahmen sind sinnvoll und nötig, sie an der richtigen Stelle und zum richtigen Zeitpunkt zu tätigen ist vorausschauend und zeugt von langfristigem Denken und Handeln. Es kann nicht das Ziel sein, durch übermotiviertem Sparenthusiasmus kommenden Generationen eine Bürde aufzuhalsen. Infrastruktur gibt unserer Stadt das Gesicht, Vereine und Veranstaltungen versetzen das Gesicht mit einem Lächeln und beleben damit mit viel Herzblut unser Städtchen. Lasst uns unser schönes Reussstädtchen weiter mit einem Lächeln beleben, stärkt die Vereine und sagt ja zu einer soliden Finanzpolitik mit dem Budget 2020.
Matthias Kuoni
Schulischer Heilpädagoge
Jedem Kind wird beigebracht haushälterisch mit seinem Taschengeld umzugehen und nicht über seine Verhältnisse zu leben. Schulden sind grundsätzlich nicht das Fundament, auf dem man seine finanzielle Sicherheit aufbauen sollte. Es widerstrebt mir, die Pro-Kopf-Verschuldung unserer Gemeinde weiter steigen zu sehen. Die Infrastruktur, welche eine Zentrumsgemeinde zu einer solchen macht, ist nicht gratis zu haben. Wer Wohlstand will, soll dazu stehen, ihn aber auch mitfinanzieren. Die Steuerfusserhöhung ist das Bekenntnis zu einer lebendigen Stadt Bremgarten, einer Stadt, die nicht auf Kosten der kommenden Generation lebt.
Richard Wurz
Journalist BR, Redaktor freiamtplus.ch
Es scheint, dass es den Budget-Gegnern bis auf den eigenen Profit so ziemlich egal ist, ob das soziale, gesellschaftliche, wirtschaftliche und kulturelle Leben für alle noch auf einer lebenswerten Ebene möglich ist. Sie seien aber erinnert, dass auch ihr Wohlstand unter anderem ein gemeinsames Werk einer breiten Bevölkerung ist. Es ist daher beschämend, dass sie das eigene Wohlbefinden über das Funktionieren einer Gemeinde stellen und bereit sind, die Zukunft einer breiten Bevölkerung in Frage zu stellen. Mit ein bisschen Vernunft und weniger Egoismus kann man mit einem JA zum Budget dem bestens entgegenwirken.
Josef Tschösy Meier
Hauswart (pensioniert)
Sie entscheiden nachhaltig über die zukünftige finanzielle Situation unserer Wohngemeinde. Zurückgestellte Massnahmen für Unterhalt und Werterhaltung unserer Gebäude und Einrichtungen sorgen kurzzeitig für ein ausgeglichenes Budget. In naher Zukunft stehen kostspielige Investitionen an. In der Vergangenheit wurden diese oft zu Gunsten eines ausgeglichenen Budgets gestrichen. Weil die nächsten Generationen nicht nur unsere Schulden abbezahlen und lieber in etwas Neues investieren möchten, sage ich überzeugt „JA“ zu Budget und Steuerfusserhöhung und darum „NEIN“ zum Referendum.
Stephan Troxler
Präsident Bremgarten Tourismus
Dem Verein Bremgarten Tourismus ist es ein grosses Anliegen, dass sich die Stadt entwickelt und trotzdem attraktiv bleibt. Es ist uns wichtig, dass Bremgarten ein toller Wohnort und ein schöner Anziehungspunkt für Reisende und Ausflügler bleibt. Hierzu sind Investitionen nötig, welche nur mit gesundem Haushalt und dem notwendigen Cash-Flow getätigt werden können.
Patrick Fürst
Tontechniker
Eine Stadt mit gut funktionierender Infrastruktur und gesundem Sozialleben funktionieren nur durch konstante Pflege. Der Stadtrat hat in den letzten Jahren gezeigt, dass er um- und weitsichtig mit den Finanzen umzugehen versteht. Anstehende hohe Ausgaben ausschliesslich über zusätzliche Schulden zu tätigen und die Stadt kaputt sparen ist keine vernünftige Art, Finanzpolitik zu betreiben. Eine schöne Stadt darf uns auch etwas kosten. Ich bin klar für eine Steuerfusserhöhung um 3%.
Giovanni Ming
Schreinermeister, Unternehmer
Das Referendumskomitee möchte uns einen rigorosen Sparkurs aufzwingen. Die Auswirkungen davon haben Einzelne von uns bereits bitter erfahren müssen (dank budgetloser Zeit). Mein Motto: Was man liebt, das lässt man sich gerne ein paar Franken mehr kosten! Darum Ja zur Steuererhöhung und ein klares Nein zum Referendum.
Jacqueline Wick
Studentin
Ohne die Erhöhung des Steuerfusses wird Bremgarten seine Schulden erhöhen müssen, welche dereinst uns Jungen aufgebürdet werden. Ich wünsche mir ein modernes, innovatives Bremgarten, dessen Entwicklung nicht durch eine reine Sparpolitik gebremst wird.
Jeannette Egli
Schulleiterin
Für eine Steuerfusserhöhung zu werben ist nie sexy. In Bremgarten ist dies jetzt aber notwendig. Die Gegner behaupten, die Steuerfusserhöhung sei «auf Vorrat». In der Coronakrise ist diese Haltung mit Verlaub schon fast zynisch. Von heute auf morgen hat Covid-19 die Lage verkehrt. Selbst wenn die Beschränkungen gelockert und das wirtschaftliche Leben wieder angekurbelt werden sollten, wird Bremgarten die Auswirkungen der Pandemie in ihrer Kasse noch lange spüren. Städten und Gemeinden werden die Einnahmen wegbrechen. Vor diesem düsteren finanzpolitischen Hintergrund müsste man sich fragen, ob eine Steuererhöhung von nur 3 Prozent nicht etwas gar moderat ist.
Jakob Rusterholz
Ingenieur-Geometer
Die auf Bremgarten zukommenden Investitionen von 36 Mio in den kommenden 10 Jahren können nur durch eine moderate Erhöhung des Steuerfusses um 3 Prozent finanziert werden. Das von der SVP initiierte Referendum ist hinterhältig: Kein kritisches Wort seitens der SVP an der Präsidentenkonferenz vom November 2019 zum Budget 2020. Der finanzielle Spielraum des Stadtrates ist dank gebundener Ausgaben bereits eng beschränkt. Mit der Zustimmung zum Budget 2020 sichern wir dem Stadtrat ein Mindestmass an politischer Gestaltungsmöglichkeit. Eine weitere Einschränkung erstickt jedes Interesse an der Übernahme eines solchen verantwortungsvollen Amtes und vergiftet das politische Zusammenleben. Deshalb JA zu Budget und Steuerfuss.
Franziska Schmid
Logopädin
Wir dürfen in allen Bereichen nicht auf Kosten unserer Nachkommen leben. Wenn wir heute geizen, muss die nächste Generation bezahlen. Ich sage JA zum Budget 2020.
Andreas Koch
Elektroingenieur
Ich befürworte die Erhöhung der Gemeindesteuer um 3% in Anbetracht der kommenden Invesitionen. Erst wenn es gelingt, den Anstieg der Gesundheits- und Sozialkosten einzudämmen kann über eine Reduktion nachgedacht werden.
Jonas Meier
Leiter Berufliche Eingliederung, Mitglied Schulpflege
Ich sage JA zum Budget 2020, da es im Bildungsbereich nachhaltige und weitsichtige Entwicklungen ermöglicht. Die moderate Erhöhung des Steuerfusses befürworte ich, zumal es der längst angekündigten Konsequenz der umsichtigen, transparenten Finanzpolitik der Stadt Bremgarten entspricht. Schaffen wir gemeinsam langfristige Perspektiven mit einem JA zu Budget und Steuerfuss!
Severin Stierli
Lehrling
Ich finde es schade, dass man das eigentlich fertige Budget, in dem Jahr, in welchem es gebraucht wird, nochmals verhandeln muss. Und ich verstehe es weiter nicht, dass man die Bedenken nicht schon im Vorfeld geäussert hatte, als noch die Möglichkeit bestanden hätte, die einzelnen Teile des Budgetplans individuell anzupassen. So hätte man nicht gleich alles still gelegt.
Stefan Dietrich
Lehrperson, Historiker
Die städtische Finanzpolitik ist kein Wunschkonzert. Die seitens der Budgetgegner präsentierten Kürzungen sind ideologisch motiviert und völlig unrealistisch. Immer noch schulden sie der Bremgarter Bevölkerung einen umsetzbaren Gegenentwurf. Im Raum stehen lediglich Behauptungen und Diffamierungen. Eine weitere Blockade und weitere Verzögerungen kann sich Bremgarten nicht leisten. Die Stadt muss wieder schnellstens handlungsfähig werden - dies umso mehr, als dass die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie für uns noch nicht zu erkennen sind. Darum JA zum Budget!