Argumente

JA zum Budget!

Wie in jeder anderen Gemeinde auch, sind im Bremgarten jährlich Investitionen zu tätigen. So zum Beispiel für den Unterhalt und die Erneuerung von Strassen, Infrastrukturen und städtischen Gebäuden. Die für die nächsten 10 Jahre geplanten und nötigen Investition belaufen sich auf durchschnittlich 3.6 Millionen Franken pro Jahr. Mit dem aktuellen Steuerfuss von 94% kann Bremgarten jedoch durchschnittlich lediglich rund 1.5 Millionen Franken pro Jahr zur Finanzierung dieser Investitionen sowie einer allfälligen Schuldenrückzahlung frei machen. Für die verbleibende Differenz von somit jährlich rund 2.1 Millionen Franken muss sich unser Städtchen zusätzlich verschulden. Die Schulden würden damit innert kürzester Zeit ganz massiv und vollumfänglich zu Lasten der nächsten Generation ansteigen. Mit der vom Stadtrat vorgeschlagenen moderaten Steuerfusserhöhung um 3% auf 97%, kann diese gefährliche und unverantwortliche Entwicklung dank einer entsprechenden Erhöhung des Selbstfinanzierungsgrads (also einer höheren Differenz zwischen den jährlichen Einnahmen und Ausgaben der Stadt) gebremst werden. Als Alternative zur Steuererhöhung bliebe der Stadt einzig noch die Möglichkeit, den grössten Teil der notwendigen Investitionen auf unbestimmte Zeit hinauszuschieben und gleichzeitig die laufenden Ausgaben massiv zu kürzen. Das Resultat wären spürbare Abstriche bei den öffentlichen Diensten, dem kulturellen und sozialen Angebot, dem Zustand der öffentlichen Gebäude und der hiesigen Lebensqualität. Bremgarten würde viel von seinem Charme und seiner Attraktivität verlieren. Es ist illusorisch zu glauben, mit der Beibehaltung des aktuellen Steuerfusses von 94% könnten dafür (bzw. trotzdem) finanzkräftige Steuerzahler nach Bremgarten gelockt werden.